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[Berlin - Impression&eacutes;]
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Schriftstellerei ist dazu da,
Klarheiten zu schaffen.
Nur deshalb muß sie manchmal auch verwirren.

Wer schreibt, lügt nicht!
Denn selbst wenn er lügt, was Schreibende ja sogar sehr oft tun
oder tun müssen,
so kann er dem aufmerksamen Leser kaum seinen Geisteszustand,
seine Absichten und Motive,
seine Persönlichkeit oder sein Wesen verbergen.
Von daher: Wer schreibt, der lügt nicht!
Denn hinter dem Geschriebenen ist der Schreiber splitterfasernackt.
Das Schreiben ist nun einmal ehrlich!
Besonders zwischen den Zeilen!

Motivation
Wie soll man eine starke innere Strömung anders ausdrücken,
als ihr einfach freien Lauf zu lassen und nur dann regulierend einzugreifen,
wenn es droht zur Katastrophe zu werden?
Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, das zu tun,
aber das Schreiben ist nun einmal ehrlich, abenteuerlich, sinnlich,
forschend, phantastisch, visionär, burlesk, dramatisch, erklärend,
lustig, traurig, träumerisch, idealistisch, magisch, bestialisch,
mystisch und nicht zuletzt auch noch wirklich unbeschreiblich!
Hoppla! Da kommt schon der nächste Gedanke, der es wert sein könnte,
festgehalten zu werden.
Warte! So warte doch!


Poèmes à la Carte

sind Gedichte, die aus Wortfolgen entstehen,
die mir während des Tages durch den Sinn schweben
und die mir als wert erscheinen, festgehalten zu werden.
Ich schreibe sie spontan auf die Postkarten,
welche ich Ende der neunziger Jahre unter der Bezeichnung
"Astronautilus Effect Cards" hergestellt hatte.
Sie müssen nicht zwingend einen echten Sinn ergeben,
müssen nicht zwingend den Regeln der Dichtkunst entsprechen,
müssen nicht zwingend schön oder gut sein.
Das heißt, ich weiß selbst nie so genau,
welche Überraschung am Ende dabei herauskommt.

Der Leser denke aber bitte mit oder ergänze,
was ihm ausgelassen scheint.
Es kommt oft ganz darauf an, wie man es liest.
Ändert man den Leserhythmus oder die übliche Lesart der Worte,
können sich plötzlich völlig neue Bedeutungen ergeben
oder es hallt durch das bewußte Weglassen eines Reimes
ein solcher automatisch durch den Sinn,
wobei das bei jedem Leser ein anderer sein kann.
Oder es offenbaren sich völlig andere Bilder in der Phantasie.
Das Poem hätte dann also in dieser Hinsicht
einen Inspirationseffekt.

163 Karten servieren skurrile Erklärungen,
die nicht zwingend (k)einen echten Sinn ergeben,
konfrontieren mit Antworten, auf die vielleicht
niemals eine Frage gestellt worden wäre.

Chronisch zyklischer Zynus ·

Nichts ist so unsäglich penetrant
wie ein desorientierter Radfahrer ohne Rad,
wenn der immer wieder verkehrtherum wiederkehrt.
Chronisch zyklischer Zynus besagt,
daß es andersherum auch nicht besser geht.

59 Karten, die so aber nicht
erhältlich sind, da sie sich
in Privatbesitz befinden.

Die Phönix Sequenz ·

Die unerwartete Begegnung
mit etwas völlig Unbekanntem versetzt uns
sicher alle in respektvolles Erstaunen,
sagenumwobenene Sprachlosigkeit
macht sich da erst breit und doch
lebt man danach meist wieder
wie gewöhnlicht weiter.

66 Karten mit überraschenden Ideen,
die da plötzlicherweise
nicht aus dem flutenden Dunkel
der Ozeane auftauchen.
Gedichte die bestimmt
kein Mensch verstehen will.

Kaleidoskop der ominösen Spiegel ·

Die vielfache Brechung des Bildes bewirkt,
gleich der vielfachen Brechung des Gedankens,
neue verblüffende Ansichten und Muster
zum Darüber hinweg reflektieren,
sich für einen Moment im Nichts zu verlieren.

111 Karten, welche durch Erweiterung
der Perspektive durchaus verwirrend größere
Umwälzungen im persönlichen Sichtfeld
mit sich bringen können.
Es ist schon manchmal zum Verrückt werden.

Funken im Ring(en) des Schweigens ·

Und Etwas, das in der Stille glimmt
oder manchmal noch unter der Haut brennt,
genügt, um sich einem in die Sprache zu verschlagen.

111 Karten, die sich wie eine permanente Glut
auf der Suche nach knisternden Antworten niemals
ins Gedächtnis einbrennen können.

Von hinter dem Vorhang ·

Als käme ein undurchdringlich dichter Nebel,
der wie unaufhörlich Alles und Jeden
von Jedem und Allem isoliert.

66 Karten, welche eigenartige Vorgänge schildern,
die aus dem verborgenen freien Traum von Freiheit
entstehen, relativ ungefangen und kaum befangen
in vereinzelnde Zustände oder Situationen gebracht
und betrachtet aus einer unbestimmten Art von Distanz.
Nur keine Angst, sie beißen ja nicht gleich!

[ Berlin - Impressionés ] sind (teilphotograhische) Eindrücke,
die sich meistens ergeben beim ziellosen Umherstreifen in der Stadt.
Man kann nie so genau sagen, was einen hinter der nächsten Ecke erwartet.
Man kann nie so genau sagen, was alles geschieht.
Man kann nie so genau sagen, in welchem Licht sich die Szenerien präsentieren.
Man kann nie so genau sagen, wie sich Situationen entwickeln.
So zufällig wie sie also entstehen, so zeigt sich uns die Stadt,
wenn wir uns ein wenig ziellos darin bewegen.
Oftmals verrückt, immer wieder anders,
hin und wieder auch völlig unberechenbar.
[ Berlin - Impressionés ] erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit,
noch auf eine unbedingte Authentizität oder Originalität.
Es sind, unter uns und den Gelinden gesagt,
lediglich einige subjektive Spinnereien.

Ungereimtes

Fraglich ob!
Für alle Freunde des Potismus!!!
Genie das Tal bewundernd irrt nicht!


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Die schönsten Geschichten schreibt das Leben,
der Glückliche kann sie auch wiedergeben.